
Des romans brefs – Jean Guy Soumy
Le Bâtiment de pierre – Le Temps

Turquie: le parquet réclame la prison à vie pour la romancière Asli Erdogan (agences)
Une vague de soutien mur l’écrivaine turaue Asli Erdogan
Une lecture de soutien pour la romancière turque Âsli Erdogan
LECTURE À BORDEAUX En soutien à Asli Erdogan
Solidarité Asli Erdogan, la mobilisation ne faiblit pas
Que sont-ils devenus? Asli Erdogan, l’écrivai ne tu rg ue embastillée

‘Die Stadt mit der Roten Pelerine’, wonderfully translated into German by A. Gillitz-Acar and A. Hoch, was published by Unionsverlag in March 2008 and received considerable attention from German press and literary circles. Elke Heidenreich’s praising comments in the widely watched program ‘ Lesen’ at ZDF surely contributed to this unexpected attention.
Below is a list of the more important articles that came out on the novel in German and Austrian press and literary magazines.
Although the list is corrected and updated, it is still not complete. The TV and radio interviews could not be included, please contact Unionsverlag for the links. I would especially like to mention Thomas Wedmann’s documentary on 3Sat and the documentaries on ZDF and WDR by Gulseren Suzan, and of course to Elke Heidenreich’s ‘Lesen’.
In 2011, Osman Okkan directed a series of 30-minute documentaries on 6 authors: Yasar Kemal, Nazim Hikmet, Orhan Pamuk, Elif Safak, Murathan Mungan and Asli Erdogan. These films were broadcasted on WDR, ARTE and turkish television along with several universities.
***
»Das Buch hat einen faszinierenden Sog, eine große poetische Intensität. Wir bewundern diesen Mut, sich auf Abenteuer einzulassen, die am Ende nicht gut ausgehen. Ein ganz besonders aufregendes Buch.« Elke Heidenreich ZDF, Lesen
»Wir lesen die scheinbar genaue Wiedergabe einer verrotteten Stadtlandschaft, bewundernswert packend in diversen realistischen Details. Dabei ist das Chaos eines Innenlebens immer mitgedacht und mitgeschrieben. In diesen Überschneidungen von Innen und Außen sowie den Schwankungen im Realitätsbegriff liegt der Reiz und die Originalität dieses Buchs.« Ruth Klüger Die Welt Berlin 11.10.2008
»Asli Erdogan erzählt von Freiheit und Einsamkeit, von Leid und Ungerechtigkeit, in ihrer türkischen Heimat und in der Fremde. ›Die Stadt mit der roten Pelerine‹ ist ein vielschichtiger Roman, klug, anregend und aufwühlend, ein Feuerwerk an Metaphern – und aus diesem Grund ein intensives, ergreifendes Lese–Erlebnis.« Emel Korkmaz Hessischer Rundfunk hr 2 Frankfurt am Main 27.09.2008
»Eine faszinierende Mischung aus Beobachtung, innerem Monolog, aus szenischen Wechseln, Dokumentpassagen, Theaterspiel und die Reise in ein schillerndes Universum. Der Weg mit Özgür führt hinein in die Straßen Rio de Janeiros. Hinein in ein Labyrinth, das sehr groß, wenn nicht unüberschaubar ist, und einen über knapp 200 Seiten nicht freilassen will.«
Michaela Krüger Kölner Stadt-Anzeiger 26.07.2008
»Hier begibt sich eine moderne, heimatlose, verlorene Weltbürgerin auf die Suche nach sich selbst.« Petra Klein Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam 19.07.2008
»Für die Leser ist es eine doppelt spannende, weil doppelt fremde Lese-Erfahrung: Eintauchen in eine fremde Welt, die wir allerdings auch durch die Augen einer Frau erleben, die aus einer uns fremden Kultur stammt. Faszinierend sind die Beschreibungen der Charaktere, die in Liebe und Leid auf oftmals tödliche Weise miteinander verschmelzen.«
Lübecker Nachrichten 18.07.2008
»Erdogan jongliert bilderreich, sprachgewaltig und gefährlich mitreißend mit Schicksalen, Wörtern, Sätzen. Und baut einen magischen Kosmos auf, in dem nicht verwundert, dass das tragische Ende der Protagonistin eine Erlösung ist.« Gisela Hoyer Dresdner Neueste Nachrichten / Leipziger Volkszeitung 07.07.2008
»Der Tonfall existentieller Traurigkeit kontrastiert stilistisch reizvoll mit der schnoddrigen Lebhaftigkeit der Haupterzählung und verrät, dass die Stadt, an die Özgür in einer Art amour fou gebunden ist, für ihre Heldin wie auch für sie, die Autorin, ein Exemplum des Lebens selbst ist.« Hans-Dieter Fronz Mannheimer Morgen 05.07.2008
»Wir folgen der Protagonistin durch ein Gestrüpp voller Mythen, Gefahren und Gewalten. Sie ist auf der Suche nach Leben, auf der Suche nach sich selbst. Sie hat flüchtige Liebschaften, sie will die Menschen verstehen, lernt die Sprache – doch sie bleibt immer die Fremde. Und sie verliert nach und nach den Boden unter den Füßen. Und über allem wirkt Rio, bleibt ständig gegenwärtig, röhrt und brüllt und lockt und reißt wie ein wildes Tier, ist nicht bloß Kulisse, sondern ganz real, es existiert. Ein verwickeltes und vielschichtiges Buch, aber bannend und aufwühlend bis zuletzt. Asli Erdogan ist ein Meisterstück gelungen.« Stefan Berkholz SWR 2, Forum Buch Baden-Baden 29.06.2008
»Selten wurde eine Stadt so prall-sinnlich und sprachmächtig vergegenwärtigt wie hier. Das Buch ist eine polyfone Sinfonie der Großstadt und Rio im Grunde seine wahre Heldin.« Hans-Dieter Fronz Der Bund Bern 14.06.2008
»Nicht nur ein Stück Lebenserfahrung der Autorin, sondern vor allem ein überaus faszinierender Roman, der einen geradezu magischen Sog ausübt. Die Autorin versteht es, mit wenigen Worten Atmosphäre und Augenblicke beeindruckend authentisch zu vermitteln. Ganz nebenbei: formal wie inhaltlich ein Meilenstein der aktuellen türkischen Literatur. Für möglichst viele Bibliotheken.« Elisabeth Mair-Gummermann ekz Bibliotheksservice Reutlinger 01.06.2008
»Ein düsteres, zugleich bedrückend schönes Buch.« Sibylle Thelen Stuttgarter Zeitung 28.05.2008
»Jenseits von postmodernen und anderen gut versteckten literarischen Kunstgriffen ist Erdogans teils autobiografisches Buch düster, brutal, romantisch, direkt, und es ist großartig geschrieben.« Ingo Anhenn Forum der Kulturen Stuttgart 01.05.2008
»›Die Stadt mit der roten Pelerine‹ ist vieles: Protokoll einer todbringenden Selbsterkundung, Beispiel einer gescheiterten Interkulturalität einer freiwilligen Migration, und er zeigt die Rückseite der Exotik so, dass man sie nie wieder vergisst. Aber vor allem ist es ein Roman über einen Kontrollverlust, der sich auf den Leser überträgt. Ein Buch wie ein Rausch, mit einer lyrischen Sprache, deren Facettenreichtum, Feinnervigkeit und Intensität ihresgleichen sucht. Erdogan steigert sich in einen delirierenden Sound, der eine Ahnung von dem ganz anderen Leben aufscheinen lässt. Und der Angst davor.« Ingo Arend Freitag Berlin 21.04.2008
»Asli Erdogans Sprache ist dunkel glühend getönt – der Tod und die menschliche Katastrophe liegen bei ihr ›gleich um die Ecke‹.« Hans-Jörg Loskill Westdeutsche Allgemeine Zeitung Essen 09.04.2008
»Ein bemerkenswertes, fast lyrisches Werk, ein raffiniert erzählter mutiger und verstörender (Doppel-)Roman aus zwei Perspektiven, der an Grenzen geht und diese überschreitet, aber auch poetische Momente nicht scheut und Bilder findet, die im Gedächtnis haften bleiben, Sätze, die lange nachhallen.« Marburger Neue Zeitung 04.04.2008
»Atemberaubend ist die nuancierte Feinzeichnung der Menschen, die in Liebe und Leid auf oftmals tödliche Weise miteinander verschmelzen.« Stadtspiegel Gelsenkirchen 26.03.2008
»›Die Stadt mit der roten Pelerine‹ aus dem Blickwinkel einer türkischen Aussteigerin betrachtet ist der ultimative Rio-Roman. Die türkisch-brasilianische Spiegelung ist reizvoll, vor allem aber besticht Erdogans Buch durch seine Sprache, durch die eigenartige, soghafte Stimmung, die sie erzeugt. Selten wurden Verwahrlosung und Elend dieser pulsierenden, sich selbst stilisierenden und sich selbst betrügenden Metropole so intensiv beschrieben. Özgürs Odyssee ist eine faszinierende Mischung aus Reiseführer, innerem Monolog, Gesprächen, szenischen Wechseln, Beobachtungen, Dokumentarpassagen, Theaterspiel und Kreuzweg in einem schillernden Universum – meisterhaft versteht es Erdogan, die Stimmen und Stimmungen der Stadt zu präsentieren. Schon lange hat kein Roman mehr so eingehend das Versprechen von Literatur eingelöst: Die Buchdeckel aufschlagen und in eine völlig andere Welt abtauchen.« Karin E. Yesilada Westdeutscher Rundfunk Köln 19.03.2008
»Hervorzuheben ist das überwältigende sprachliche Geschick der Informatikerin und Physikerin, Dinge in einer wortgewaltigen Sprache zu beschreiben, was sie zweifellos als talentierte Erzählerin auszeichnet.« Ute Evers Neues Deutschland Berlin 13.03.2008
»Was macht eine Türkin in Rio? Endlich ist sie frei – zugleich isoliert. Sie verfällt der Stadt und verfällt in ihr. Beeindruckend.« Barbara Frischmuth Die Presse Wien 08.03.2008
»Manche Sätze in diesem Roman sind reine Poesie, durchtränkt vom bitteren Saft des Lebens. Ein wahres Kreuzfeuer von Stimmungsbildern und Metaphern.« Fethi Naci
»Poesie aus der Zone des Zwielichts.« Mehmet H. Dogan
»Ein beeindruckendes und unvergessliches Märchen, in dem alles in einem groß angelegten Delirium versinkt, in Chaos und Tod.« Orhan Duru
»Poetisch und geheimnisvoll, wie ein fein gearbeitetes Gemälde.« Nadir Paksoy
»Mit einem Mut, der an Don Quichote gemahnt, setzt sich Asli Erdogan mit der Stadt Rio und der Wirklichkeit auseinander, um es wenigstens für eine Weile auszuhalten.« Nuri Saglam
»Ein beachtliches lyrisches Werk ist dieser pechschwarze, wilde Roman; seine Melodie schaukelt den Leser zwischen Tanz und Gewalt hin und her.« Lire Frankreich
»Ein gänzlich kompromissloser Ton wird hier angeschlagen, ein ganz großartiges Buch.«
Gregory Dziedzic La Dépêche Frankreich
»Ein Liebesabenteuer schmerzlicher Natur, wie eine lange Liebesnacht, die ersehnt, aber unmöglich ist. Der Name der Autorin kann in einem Atemzug mit Malcolm Lowry und Antonin Artaud genannt werden.« La Libre Belgique
»Ein magnetisierendes Porträt der Stadt Rio de Janeiro.« Bibascope Belgien
»Türkischer Pfeffer, brasilianische Hitze. Wie Kafka mit Prag, wie Joyce mit Dublin ist Rio des Janeiro fortan mit dem Namen Asli Erdogan verbunden.« Aftenposten Norwegen
Die Stadt mit der roten Pelerine
Die gefährlichste Stadt der Welt
Eine Türkin in Rio – Ruth Klüger
Mörderische Freiheit – Monika Carbe
Ohne Geld in Rio – -Barbara Frischmuth
Sex, Tanz und Tod oder Özgür in Rio- Wiebke Vollman
Das Neue Kultbuch über Rio – Saskia Vogel
Rio im Selbsversuche – Gert Eisenbürger
Von hüben nach drüben – Steffen Richter
Sich in der unendlichen Leere einrichten – Saskia Vogel
Doppelgänger in einer Januskäpfigen Stadt
Die Stadt mit der roten Pelerine – Tanja Thome
Die Stadt mit der roten Pelerine – Karin E. Yeşilada
Heiß, schwül und aufbrausend – Michela Krüger
Die Stadt mit der roten Pelerine – Ruth Papacek
Dem Leben hinterherjagen – Marburger Neue Zeitung
Die Stadt mit der roten Pelerine – Ingo Anhenn
Die Stadt mit der roten Pelerine – Bernd Kielmann
Die Stadt mit der roten Pelerine – Christian Walther
Der bösartig-verführerische Moloch Rio de Janerio – Johannes Struck
Faser für Faser aus menschlichem Leiden gewoben – Sibylle Thelen
Die Stadt mit der roten Pelerine – Ute Evers
Die Stadt mit der roten Pelerine – Marbach
Ein Türkin in Brasilien – Hans-Jörg Loskill
West Deutsch Algemeine Zeitung – Hans-Jörg Luskill
Die Kraft der Sprache – Reiner Nix
Ein türkisher Blick auf die Welt – Rainer Schmidt
Türkischer Pfeffer brasilianische Hitze – Westfalen Blat
Symphonie der Megacity Rio de Janeiro – Hans Dieter Fronz
Das Blutgewand der Gewalt – Hans Dieter Fronz
Totenreich mit Sexappeal – Thomas Linden
Die Stadt mit der roten Pelerine – Martin Zähringer
Die Stadt mit der roten Pelerine – Die Brücke
Dem Leben hinterherjagen – Guntram Lenz

»Ein meisterhafter Text, ein Gedicht über staatliche Gewalt… Er liest sich, als hätte Erdogan ihn mit ihrer Haut, ihrem Blut geschrieben.«
FAZ, Karen Krüger (16. März 2019)
»Erdogan entfacht einen regelrechten Sturm der Metaphern, der in manchen Passagen an Rimbauds Ausflüge in die Hölle erinnert.«
Die Zeit, Juliane Liebert (14. März 2019)
»Asli Erdoğan schlägt sich auf die Seite der Opfer, messerscharf, unmissverständlich und poetisch.«
NZZ am Sonntag „Bücher am Sonntag“ (CH), Martina Läubli (24. Februar 2019)
»…ein beeindruckender Beweis für Wirksamkeit und Macht der Worte, für das Wunder der Literatur. Hier wird erlebbar und mitteilbar, was eigentlich unsagbar ist.«
Deutschlandfunk Kultur, Carsten Hueck (19. März 2019)
»‚Das Haus aus Stein‘ ist kein Roman, den man von Anfang bis zum Ende liest. Dazu ist das Buch zu schmerzhaft. Es ist ein Gesang, in dem jede Strophe einzeln zuschlägt mit Bildern, die einem lange folgen.«
NDR Kultur “Neue Bücher”, Jochanan Shelliem (04. April 2019)
»Aslı Erdogans „Das Haus aus Stein“ ist ein poetisches Aufbäumen gegen dieses gewalttätige Ansinnen. (…) Der Text verfügt über so viel Kraft und Würde, Hellsichtigkeit und Abstraktionsvermögen, dass er über eine konkrete Situation und Zeit hinausweist«
MDR Kultur, Ulrich Rüdenauer (22. März 2019)
Im Niemendsland zwischen Tod und Leben – Juliana Liebert Artikel
Ja dicker die Mauern, umso grösser die Phantasie – Martina Läubli